Thema LSE & Berichterstattung der Elbe-Jeetzel Zeitung

Egal, was man auf Fragen der Ejz antwortet: Sie schreiben so gut wie nix davon. Wir von SOLI waren die einzigen (s.u. die Antworten), die die legitimen Interessen der Belegschaft der LSE herausgestellt haben. Davon schreibt Daniela Muchow von der ejz nix, sondern nur die „Rückenstärkung für die die Geschäftsführung“ durch alle (anderen) Fraktionen. Warum? Lediglich die „sofortige“ Mediation war ein (!) Wort über SOLI wert. Und die Erwähnung „eines Kreistagsabgeordneten“ (allerdings ohne Namen oder Organisation) in Muchows Kommentar (das war wohl ich gemeint, siehe unten, die Antworten) kann man in der Pfeife rauchen.

Die Fragen der ejz zum Thema LSE:

Einleitend:
Für uns sind Interessenvertretungen von abhängig Beschäftigten ein hohes Gut. Dafür gibt das Betriebsverfassungsgesetz auch den entsprechenden Rahmen.
Über Jahre mußte der Betriebsrat gegen heftigen Widerstand von Geschäftsführungen, Verwaltungsspitze und Teilen des Kreistags für angemessene tarifliche Einordnung kämpfen. Dieses Gefühl bleibt zunächst einmal lange prägend.
Das über Jahre verloren gegangene Vertrauen von großen Teilen der LSE-Belegschaft läßt sich offenbar nicht so schnell zurück gewinnen. Dafür bräuchte es deutlich energischere Bemühungen insbesondere von Geschäftsführung und Verwaltungsspitze.
Das ist in den letzten Jahren deutlich zu kurz gekommen. Der Stellenwert solcher notwendigen Bemühungen wurde von den Genannten erheblich unterschätzt.
Dazu kam ungeschicktes, unprofessionelles Agieren („…räumen da auf“, Arzttermin eigenmächtig verschieben….).

Zu den Fragen der ejz an die Fraktionen im Kreistag:

EJZ: Wie gehen Sie als Fraktion/Abgeordnete des Kreistages mit den Vorwürfen um?

Antwort: Ein „Hilferuf“ dieser Art von großen Teilen der Belegsschaft mit Namen unterschrieben ist absolut ernst zu nehmen und beschreibt die „vergiftete“ Athmosphäre eindrücklich. Er muß inhaltlich bei weiteren Klärungsversuchen intensiv „abgearbeitet“ werden.

EJZ: Welche Problemlösungen sehen Sie?

Antwort: Die SOLI-Fraktion sieht keine effektive Möglichkeit, in Gesprächen zwischen den bisher Beteiligten weiter zu kommen.
Wir regen eine fachkundige Mediation an. Wie sollte eine Intervention jetzt aussehen? Vor allem zeitlich? Siehe Frage davor. Zeitlich: sofort!

Kurt Herzog

PS: Öl ins Feuer gießen wie seitens der CDU-Pressemitteilung passiert (die übrigens sofort und vollständig gedruckt wurde und noch vor den Antworten) , ist das falsche Mittel.