Sozial-Oekologische-Liste Wendland
Kreisverwaltung spielt Katz und Maus mit Geflüchteten und mit dem Kreistagsgremien
Schon dreist, was die Verwaltung (Chefin übrigens: Dagmar Schulz) den Gremien so erzählt, aber offenbar deutlich anders handelt. Nach mehreren energischen Interventionen seitens der ehrenamtlichen HelferInnen (danke dafür!!) haben wir als SOLI-Fraktion einen Tagesordnungspunkt für den öffentlichen Sozialausschuss ( Do., 6.11., 15 Uhr, A 200 Kreishaus) beantragt und im Vorfeld diesbezügliche Fragen gestellt:
Kurt Herzog (SOLI), Friedhelm Korth (SOLI), Hermann Klepper (SOLI), Martin Donat (SOLI) 21.10.25
Hiermit beantragen wir folgenden TOP für die kommende Sitzung des Sozialausschusses am 6.11.25
Situation in den Geflüchteten-Unterkünften, dezentralen Wohnungen und Behebung von Mängeln
In den letzten Wochen wurde insbesondere von ehrenamtlichen BetreuerInnen mehrfach über Mängel bei der Unterbringung bzw. den Betreuungsmöglichkeiten und offenbar teilweise nicht angekündigten Umsiedlungen von Geflüchteten berichtet.
Wir bitten im Vorfeld um eine Sachstandsdarstellung zu folgenden Themen:
1) Umsetzung der Beschlüsse zu Kühlschränken, Kochstellen in Tramm
2) a) Personalsituation in Tramm, Steine, Resdorf, Marschtorstraße Dannenberg
Wer macht genau was? Gab es Kündigungen? Sind alle notwendigen Stellen besetzt?
b) Personalsituation für die Betreuung in dezentralen Wohnungen
3) Soziale Betreuung in den oben genannten Unterkünften und den dez. Wohnungen. Wie läuft die Abstimmung mit den ehrenamtlichen BetreuerInnen?
4) Welche Betreuungsangebote gibt es (sowohl in großen Unterkünften als auch dezentral)?
5) Wie sind die aktuellen Zahlen für die Unterbringung von/in :
a) UkrainerInnen?
b) anderen Nationalitäten?
c) in dezentralen Wohnungen?
d) Groß-Unterkünften (aufschlüsseln bitte Tramm, Steine, Resdorf, Marschtorstraße)
6) Gab es Umsiedlungen aus dezentralen Wohnungen in Großunterkünfte? Wer, wo, warum?
7) Wie viele Geflüchtete haben eine Arbeitsstelle, wie viele dürfen nicht arbeiten?
😎 Um den Schutz von geflüchteten Menschen zu einem integralen Bestandteil der vielseitigen Aufgaben von Unterkünften in Deutschland zu machen, kooperiert das
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) mit UNICEF und hat einen Leitfaden für Mindeststandards zum Schutz von Kindern, Jugendlichen und Frauen in Flüchtlingsunterkünften herausgegeben.
Ist der der Verwaltung bekannt und arbeitet sie danach? Wenn nicht: warum nicht?
Kurt Herzog (SOLI)